Geldwäsche

Bargeld und Überbringerpapiere
Der Transfer von Bargeld, oder von auf den Überbringer lautenden Bank- oder Postsparbüchern bzw. von auf den Überbringer lautenden Wertpapieren in Euro oder Fremdwährung, der aus jedwedem Grund zwischen verschiedenen Subjekten durchgeführt wird, ist verboten, sofern der Wert des Geschäftsfalls, auch gestückelt, 3.000 Euro  oder mehr beträgt (abgeändert am 1. Januar 2016 durch das Gesetz 208/2015 "Stabilitätsgesetz", das vorhergehende Limit betrug 1.000 Euro). Der Transfer kann allerdings mittels Banken, der italienischen Post AG und den Instituten für elektronische Geldüberweisungen vorgenommen werden.

Die Missachtung der erlassenen Vorschriften wird mit einer Verwaltungsstrafe, im Ausmaß von 1% - 40% des transferierten Betrages, und auf jeden Fall mit einem Mindestbetrag von 3.000 Euro, geahndet.

Überbringersparbücher
Der Saldo von auf den Überbringer lautenden Bank- und Postsparbüchern, darf nicht gleich oder höher als 1.000 Euro  sein.
Die Bank- und Postsparbücher, lautend auf den Überbringer, welche einen Saldo von 1.000 Euro  oder mehr aufweisen, mussten innerhalb 31. März 2012  gelöscht oder deren Saldo dementsprechend reduziert werden.
Bei Weitergabe von auf den Überbringer lautenden Bank- oder Postsparbüchern muss der Übergebende innerhalb von 30 Tagen, die persönlichen Daten des Übernehmenden, dessen Annahme und das Datum der Übertragung, der Bank oder der Italienischen Post AG mitteilen.
Ausschließlich für die auf den Überbringer lautenden Bank- oder Postsparbücher, welche vor dem 30.04.2008 ausgestellt wurden, und nach diesem Datum zum Inkasso eingereicht werden, kann die Übertragung auch mittels Vorlage einer Eigenerklärung von Seiten des Übernehmenden erfolgen.

Untersagt ist die Eröffnung jeglicher Konten oder Sparbücher, in anonymer Form oder auf einen fiktiven Namen lautend.

Die Missachtung der erlassenen Vorschriften wird mit einer Verwaltungsstrafe, im Ausmaß von 10% - 40% des Sparbuchguthabens, und auf jeden Fall mit einem Mindestbetrag von 3.000 Euro, geahndet.

Für Vergehen betreffend Überbringersparbücher mit Saldo unterhalb von 3.000 Euro wird eine Verwaltungsstrafe in Höhe des Saldos des Sparbuches verhängt.

Bank-, Post- und Zirkularschecks
Alle Bank- und Postschecks, die für einen Betrag von 1.000 Euro  oder mehr ausgestellt sind, müssen den Namen bzw. die Firmenbezeichnung des Begünstigten, sowie die Klausel “nicht übertragbar“ aufweisen. Schecks, welche auf die eigene Order ausgestellt sind, können nur bei einer Bank oder bei der Italienischen Post AG zum Inkasso eingereicht werden.

Zirkularschecks werden in der Regel von der Bank mit der Klausel „nicht übertragbar“ und auf den Namen bzw. die Firmenbezeichnung des Begünstigten ausgestellt.

Ab dem 30. April 2008 ist vom Kunden, für die Ausstellung eines freien Zirkularschecks, sowie für die Aushändigung von freien Scheckheften (Verwendung nur für einen Betrag unter 5.000.- €), die Stempelgebühr in Höhe von 1,50 € (pro Scheck) geschuldet.

Für die Ausstellung eines freien Zirkularschecks, sowie für die Aushändigung von freien Scheckheften (Verwendung nur für einen Betrag unter 1.000 Euro ), ist vom Kunden die Stempelgebühr in Höhe von 1,50 Euro (pro Scheck) geschuldet.

Die Missachtung der erlassenen Vorschriften wird mit einer Verwaltungsstrafe, im Ausmaß von 1% - 40% des Scheckbetrages, und auf jeden Fall mit einem Mindestbetrag von 3.000 Euro, geahndet.

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