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Leichte Gewinne und echte Risiken: So erkennen Sie Betrug beim Online-Trading

Hohe Renditen, sichere Investitionen und schnelle Ergebnisse: Betrügerische Trading-Angebote locken mit verlockenden Versprechungen, um Sie zur Einzahlung von Geld zu bewegen. Denken Sie jedoch daran, dass keine Investition wirklich risikofrei ist.

Betrug beim Online-Trading wird immer raffinierter. Falsche Vermittler können sich über Telefonanrufe, soziale Netzwerke, Online-Werbung oder professionell gestaltete Websites präsentieren.

Oft ist die erste geforderte Investition gering. Eine Plattform kann scheinbar echte Gewinne anzeigen und Sie dazu verleiten, immer größere Summen einzuzahlen. Wenn Sie das Geld jedoch abheben möchten, können plötzlich neue Gebühren, Abgaben oder technische Probleme auftauchen. In vielen Fällen haben die angezeigten Gewinne nie existiert.

Wann ein Angebot Sie misstrauisch machen sollte

Eines der wichtigsten Warnsignale ist das Versprechen, in kurzer Zeit und ohne Risiko sehr hohe Renditen zu erzielen.

Seien Sie auch vorsichtig, wenn:

  • Sie ein Anlageangebot erhalten, das Sie nicht angefordert haben;

  • Ihnen ein sicherer Gewinn garantiert wird;

  • der Ansprechpartner Sie unter Zeitdruck setzt;

  • Sie aufgefordert werden, sofort eine erste Einzahlung zu leisten;

  • der Berater es vermeidet, genaue Informationen zu geben;

  • Sie aufgefordert werden, Fernwartungsprogramme zu installieren;

  • das Geld auf ausländische Konten, an Privatpersonen oder an andere Empfänger als das angegebene Unternehmen überwiesen werden soll.

Der Druck und die Dringlichkeit sollen Sie davon abhalten, das Angebot genauer zu prüfen und zu vergleichen.

Überprüfen Sie stets, wer die Anlage anbietet.

In Italien müssen Anbieter von Wertpapierdienstleistungen zugelassen sein und der Aufsicht der zuständigen Behörden unterliegen.

Bevor Sie Geld überweisen, fragen Sie nach:

  • dem vollständigen Namen des Unternehmens;

  • dem Sitz des Unternehmens;

  • der offiziellen Website;

  • die Aufsichtsbehörde;

  • die Angaben zur Zulassung;

  • die Eintragungsnummer in den vorgesehenen Registern oder Verzeichnissen.

Überprüfen Sie diese Informationen auf den offiziellen Websites der zuständigen Behörden, wie beispielsweise der CONSOB. Sollte das Unternehmen nicht zugelassen sein oder unter den als betrügerisch gemeldeten Anbietern aufgeführt sein, gehen Sie nicht weiter darauf ein.

Vorsicht vor gefälschten Websites

Eine gut gestaltete Website ist nicht unbedingt vertrauenswürdig. Betrüger können Grafiken, Logos und Inhalte tatsächlich existierender Unternehmen kopieren.

Überprüfen Sie die Adresse in der Browserleiste sorgfältig. Ein anderer Buchstabe, ein Bindestrich oder eine ungewöhnliche Endung können darauf hindeuten, dass Sie sich auf einer gefälschten Seite befinden.

Vertrauen Sie keinen Links, die Sie per Nachricht oder Chat erhalten haben. Suchen Sie selbstständig nach der Website des Anbieters und vergleichen Sie die offiziellen Kontaktdaten mit denen, die von Ihrem Ansprechpartner angegeben wurden.

Die goldenen Regeln der Sparkasse vor einer Investition

Seien Sie misstrauisch gegenüber garantierten Renditen: Hohe Gewinne und null Risiko sind keine realistischen Versprechen.

Nehmen Sie sich die nötige Zeit: Eine seriöse Investition erfordert keine sofortigen Entscheidungen während eines Telefonats.

Überprüfen Sie Berechtigungen und Identitäten: Überprüfen Sie das Unternehmen und den Vermittler stets in den offiziellen Registern.

Installieren Sie keine Software auf Anfrage: Fernzugriffsprogramme können es Betrügern ermöglichen, Ihr Gerät und Ihre Vorgänge zu kontrollieren.

Sprechen Sie mit Ihrer Bank: Bevor Sie eine Zahlung an einen Ihnen unbekannten Anbieter veranlassen, sprechen Sie mit Ihrem Sparkasse-Berater.

Wenn Sie einen Betrugsverdacht haben oder Opfer eines Betrugs geworden sind, bewahren Sie Unterhaltungen, Belege, Webadressen und Dokumente auf. Melden Sie den Vorfall der Postpolizei und, wenn es sich um Finanzdienstleistungen oder Investitionen handelt, auch der CONSOB.