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09 Juli 2018

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Pastificio Felicetti: neuer Produktionsbetrieb in Molina di Fiemme – Gesamtinvestition von 28 Mio. dank der Sparkasse als federführende Bank – Beteiligung von ISA





Der Nudelhersteller und Familienbetrieb Pastificio Felicetti ermöglicht erstmals die Beteiligung eines externen Gesellschafters, um weiter wachsen und eine Investition von rund 28 Millionen Euro für die Verwirklichung des neuen Produktionsbetriebs in Molina di Fiemme (TN) stemmen zu können. Es handelt sich um eine wichtige Herausforderung, die nach mehreren Jahren gereift ist, in denen das Unternehmen – das heuer sein 110 jähriges Bestehen feiert – seine Absatzmärkte ausgeweitet und die Nachfrage die Produktionskapazität überschritten hat, die nunmehr gesättigt ist: Der historische Produktionsbetrieb in Predazzo, der bereits 2013 erweitert worden war, stellt heute 20 Millionen Kilo Nudeln im Jahr in über 200 Typen her.

Im Mai 2017 hat das Unternehmen, das die Grenze der Produktionskapazität im historischen Betrieb erreicht hatte, entschieden, weiter in der Provinz Trient zu wachsen, und ein diesbezügliches Abkommen mit der Business-Location-Gesellschaft „Trentino Sviluppo“, der Autonomen Provinz Trient und der Gemeinde Castello Molina di Fiemme geschlossen: Trentino Sviluppo wird eine Baufläche von 16.200 Quadratmetern zur Verfügung stellen und die Internationalisierung des Unternehmens unterstützen.

Die Sparkasse, die in ihrer Rolle als „Geschäftsbank“ bei der Suche des neuen Gesellschafters ISA mitgewirkt hat, wird auch die Rolle als „Arranger“, d.h. als federführende Bank, bei der Finanzierung von Seiten eines Bankenkonsortiums in Höhe von rund 23 Millionen Euro des gesamten Projekts übernehmen, das den Bau des neuen Betriebs, den Ankauf der Maschinen und die Einführung von zwei neuen Produktionslinien vorsieht.

Die Gesellschafter Felicetti haben ISA (Istituto Atesino di Sviluppo AG) aus Trient, welche die wichtigste Beteiligungsholding in der Region mit über 160 Millionen Euro an Beteiligungen darstellt, als geeignetsten Partner gewählt, welcher auch der Unternehmenskultur und den Unternehmenswerten eines Familienbetriebs nahe steht.

ISA wird sich mit einem Anteil von 22 Prozent mit einer Investition von 5 Millionen Euro am Gesellschaftskapital im Rahmen einer Kapitalerhöhung beteiligen, mit dem Ziel, das Unternehmen in seiner weiteren Entwicklung zu unterstützen, wobei mittelfristig auch ein Börsengang nicht ausgeschlossen ist.

Mit 69 Angestellten und einem Umsatz 2017 von 37 Millionen Euro, von denen 50 Prozent im Ausland erzielt wurden, und mit einem EBITDA in Höhe von 11,7% strebt das Unternehmen Pastificio Felicetti nach Exzellenz und einer Konsolidierung seiner Rolle als Marktführer.

 

„Unsere Gesellschaft einem für unser Wachstum strategischen Partner, wie ISA, zu öffnen“, erklärt Riccardo Felicetti, „stellt zuallererst eine kulturelle Revolution dar, die unsere Familie mit dem Ziel angeht, eine solide Zukunft mit breitem Entwicklungsraum in Produktion und Vertrieb zu garantieren. Wir sind nun für die neuen Herausforderungen eines immer mehr globalen Marktes gerüstet, wobei wir gleichzeitig auch die wichtigen Werte der Familie und der territorialen Verankerung beibehalten, was für uns ein unabdingbarer Wert von enormer gesellschaftlicher Bedeutung darstellt.“

 

„Wir sind stolz, mit einer aktiven Rolle zur Finanzierung dieses wichtigen industriellen Projektes beigetragen zu haben,” erklärt Nicola Calabrò, Beauftragter Verwalter und Generaldirektor der Sparkasse, und fügt hinzu: “In ihrer Rolle als führende Bank in der Region trägt die Sparkasse zur Entwicklung des Territoriums in ihrer Funktion als systemrelevante Bank bei. Das haben wir im vorliegenden Fall konkret getan, sowohl als federführende Bank bei der Bereitstellung der finanziellen Ressourcen, als auch in der aktiven Suche nach einer Partnergesellschaft, die in ISA ausfindig gemacht wurde.“

 

Im Bild die Familie Felicetti mit dem Beauftragten Verwalter und Generaldirektor der Sparkasse, Nicola Calabrò, und dem Beauftragten Verwalter von ISA, Giorgio Franceschi.

Hier der Link zum Video der Pressekonferenz.