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06 September 2016

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Sparkasse: Geschäftsergebnisse erstes Halbjahr 2016



Der Verwaltungsrat der Südtiroler Sparkasse AG genehmigt die Halbjahresbilanz zum 30. Juni 2016.

Die Bank weist im ersten Halbjahr 2016, ohne Berücksichtigung der kürzlich erfolgten Abtretung eines Portfolios an notleidenden Forderungen, einen Reingewinn von 11 Millionen Euro auf. Das Geschäftsergebnis der Gruppe, immer ohne Berücksichtigung der Abtretung der notleidenden Forderungen, weist einen Reingewinn von 1 Million Euro auf.
Stabile Gesamteinlagen, mit Zunahme der Anteile im Bereich Vermittlungs- und Versicherungsgeschäft. Rückgang von 5% bei den Erträgen aufgrund der geringeren Zinserträge. Festigung der Provisions- und Finanzerträge. Weitere Verringerung der Betriebskosten, mit wesentlicher Reduzierung der Personalspesen (-12%).



Der Verwaltungsrat hat in seiner heutigen Sitzung die Halbjahresbilanz 2016 der Bank und der Gruppe Südtiroler Sparkasse verabschiedet. Ohne Berücksichtigung der kürzlich erfolgten Abtretung eines Portfolios an notleidenden Forderungen, weist die Bank einen Reingewinn von 11 Millionen Euro
auf. Infolge dieser geplanten einmaligen Operation weist das buchhalterische Netto-Geschäftsergebnis einen negativen Wert von 9,9 Millionen Euro auf, während jenes der Gruppe -19,9 Millionen Euro beträgt. Die Abweichung zwischen den beiden Ergebnissen ist auf die Verbuchung außerordentlicher Dividenden, die von Seiten der Sparim AG an die Bank ausgeschüttet wurden, zurückzuführen.

Nachstehend die wichtigsten Ergebnisse der Halbjahresbilanz der Bank:

Vermögen: die Vermögenskennzahlen liegen weit über den vorgeschriebenen Mindestwerten: harte Kernkapitalquote Common Equity Ratio (CET1) 10,9%
(Mindestwert 7%), Kernkapitalquote Tier 1 Ratio 11,6%
(Mindestwert 8,5%), Gesamtkapitalquote Total Capital Ratio 13,0 % (Mindestwert 10,5%).

Abbau der notleidenden Forderungen:
mit der Abtretung eines Portfolios an notleidenden Forderungen über einen Nominalwert von 320 Millionen Euro reduziert sich das Brutto-Gesamtvolumen derselben seit Jahresbeginn deutlich, mit einer entsprechenden Risikoreduzierung für die Bank. Der Anteil der notleidenden Forderungen am Gesamtkreditbestand verringert sich von 23,8% auf 19,4%;

Absicherung für Kreditausfallrisiken:
die Sparkasse verfolgt weiterhin eine vorsichtige Kreditpolitik: auch nach der Abtretung der notleidenden Kredite verbleibt die Wertberichtigungsquote auf entsprechend hohem Niveau und beläuft sich auf 38,1%;

Risikovorsorge:
Die Rückstellungen für Kreditrisiken sind deutlich rückläufig
und im Vergleich zum ersten Halbjahr des Vorjahres von 33,5 Millionen auf 17,3 Millionen Euro (-48,4%) gesunken, was eine erhöhte Kreditqualität widerspiegelt;

Ausleihungen:
ohne Berücksichtigung der Abtretung an notleidenden Forderungen, konnte der Bestand der Netto-Ausleihungen seit Jahresende 2015 um 38,6 Millionen Euro (+0,7%) gesteigert werden; die Sparkasse hat die heimische Wirtschaft stark unterstützt, sowohl die Familien, als auch die Unternehmen: so nahmen die Kredite an Private um 22 Millionen Euro (+19%) und die Kredite an Unternehmen um 138 Millionen Euro (+115%) gegenüber dem ersten Halbjahr 2015 zu. Insgesamt wurden im ersten Halbjahr 2016 Darlehen für 136,1 Millionen Euro an Private und für 257,8 Millionen Euro an Firmen vergeben;

Liquidität:
Die Gruppe Südtiroler Sparkasse verfügt über eine solide Liquiditätslage, die weit über den derzeitigen Mindestvorgaben liegt;

Betriebskosten:
Die Betriebskosten konnten, sowohl im Bereich Personal, als auch bei den Verwaltungskosten, wesentlich gesenkt werden. Ohne Berücksichtigung der außerordentlichen Kosten betreffend die Abtretung der notleidenden Forderungen, den Beitrag an den Einlagensicherungs- und Bankenrettungsfonds sowie die Umwandlungsgebühr für Steuerguthaben (DTA), konnte die Sparkasse ihre Betriebskosten von 74,8 auf 72,7 Millionen Euro (-2,8%) im Vergleichszeitraum zum Vorjahr senken. Besonders stark fallen dabei die Personalkosten ins Gewicht, die sich von 46,6 auf 40,8 Millionen Euro (-12%) verringern. Die Bank setzt weiterhin ihre Ziele bei den Kosteneinsparungen um. Dies hat seit 30.06.2014 zu einem Rückgang der Kosten von 5,7 Millionen Euro (-7,3%) geführt.

„Die strategischen Entscheidungen, die in den letzten beiden Jahren getroffen wurden, haben es ermöglicht, dass unsere Sparkasse wieder solide dasteht. Mit der erfolgreichen Kapitalerhöhung Ende 2015 ist es uns gelungen gute Vermögenskennzahlen zu erreichen. Nun haben wir im ersten Halbjahr 2016 eine Abtretung eines bedeutenden Portfolios an notleidenden Krediten planmäßig umgesetzt. Der Verkauf wurde Ende Juni abgeschlossen. Damit liegt jetzt das Verhältnis der notleidenden Kredite zum gesamten Kreditportfolio wieder innerhalb der Durchschnittswerte des italienischen Bankensystems. Das Geschäftsergebnis des ersten Halbjahres ist, ohne Berücksichtigung der Abtretung, mit einem Reingewinn von 11 Millionen Euro deutlich positiv ausgefallen. Dieser Verkauf von notleidenden Forderungen bringt allerdings auch außerordentliche Kosten mit sich, die zu einem buchhalterischen Verlust im ersten Halbjahr 2016 führen. Es handelte sich jedoch um eine notwendige, einmalige Operation, um die Sparkasse bestmöglich für die zukünftigen Aufgaben und Herausforderungen aufzustellen,“ erklärt Präsident Gerhard Brandstätter.

„Als Bestätigung der Ziele, die wir uns gesetzt haben, schließen wir das erste Halbjahr in den verschiedenen Geschäftsbereichen entschieden positiv ab. Zudem wurde die Abtretung der notleidenden Kredite von der Fachpresse auf nationaler Ebene als eine der italienweit gelungensten Operationen hervorgehoben. In einer Zeit, in der das gesamte Bankensystem wegen der notleidenden Kredite unter Druck steht, hat es unsere Bank geschafft, den Verkauf umzusetzen, den entsprechenden Zeitplan einzuhalten und die Kosten für die Operation möglichst gering zu halten. Hervorzuheben ist weiter die Zunahme der Ausleihungen, insbesondere jene an Unternehmen; hier konnten wir nach 2 Jahren wieder einen positiven Trend einleiten und den Bestand im Vergleich zum Jahresende 2015 erhöhen. Die Sparkasse nimmt damit weiterhin ihre unterstützende Rolle für das Wirtschaftswachstum aktiv wahr. Für dieses Engagement hat es viel Zuspruch und Anerkennung von Seiten von Kunden und Aktionären gegeben. Für das Jahr 2016 erwarten wir uns, ausgenommen außerordentlicher Umstände, ein Betriebsergebnis das tendenziell jenem des Vorjahres entspricht,“
erklärt der Beauftragte Verwalter und Generaldirektor Nicola Calabrò.

 

Wichtigste Ergebnisse und Bilanzkennzahlen – 1. Halbjahr 2016

Volumenszahlen (Bank) 31.12.2015 30.06.2016
Nettoausleihungen 1) € Mrd. 5,65 5,69
Gesamteinlagen € Mrd. 6,22 6,20
Indirekte Einlagen: Bereich Vermittlungs- und Versicherungsgeschäft € Mrd. 1,79 1,82
Ertragszahlen (Bank)
30.06.2015 30.06.2016
Zinsertrag € Mio 55,1 47,7
Provisionsertrag € Mio 38,1 37,7
Finanzertrag 2) € Mio 22,1 23,9
Gesamterträge 2)
€ Mio 115,2 109,3
Betriebskosten 3) € Mio (74,8) (72,7)
Risikoversorge (RV) Kredite € Mio (33,5) (17,3)
Reingewinn 4)
€ Mio 3,6 11,0
Buchhalterischer Reingewinn € Mio 3,6 (9,9)
Ertragszahlen (Gruppe) 30.06.2015 30.06.2016
Gesamterträge 2)
€ Mio 113,6 92,9
Reingewinn 4)
€ Mio 2,6 1,0
Buchhalterischer Reingewinn € Mio 2,6 (19,9)
Kennzahlen (Bank) 31.12.2015 30.06.2016
Cost/Income Ratio (CIR) 5) 72,6% 72,6%
Wertberichtigungsquote notleidende Kredite 59,6% 56,9%
Wertberichtigungsquote ausfallgefährdete Kredite 22,3% 22,9%
CET 1 Ratio 6) 11,2% 10,9%
Tier 1 Ratio 6) 12,0% 11,6%
Total Capital Ratio 6) 13,7% 13,0%

1) Nettoausleihungen zum 30.06.2016 ohne Berücksichtigung der Abtretung der notleidenden Forderungen

2) Ergebnis zum 30.06.2016 abzüglich der Kosten für die Abtretung der notleidenden Forderungen

3) Kosten abzüglich der Kosten für die Abtretung der notleidenden Forderungen, des Beitrags an den Einlagensicherungsfonds und Bankrettungsfonds sowie der Umwandlungsgebühr für Steuerguthaben (DTA)

4) Ergebnis zum 30.06.2016 abzüglich der Kosten für die Abtretung der notleidenden Forderungen

5) Koeffizient abzüglich der Kosten für die Abtretung der notleidenden Forderungen
6) CET1, Tier1, sowie die Total Capital Ratio auf Gruppenebene betragen zum 30.06.2016 jeweils 11,1%, 11,7% und 13,3%