Cookie Policy




de    it
Il tuo browser non è aggiornato!

Aggiornalo per vedere questo sito correttamente.



Aggiorna ora






ISI-banking





ISI-business





ISI-public





WebPOS





News

04 Juni 2019

Ungefähr 3 Minuten Lesen.


Erste trinationale Zusammenarbeit unter Sparkassen





Die Südtiroler Sparkasse, die Sparkasse Offenburg/Ortenau und die Caisse d’Epargne bündeln ihre Kompetenzen, um die wechselseitigen Beziehungen zu unterstreichen und weiter auszubauen. In Offenburg wurde jetzt das erste trinationale Projekt europäischer Sparkassen besiegelt.

Im März 2016 wurde die grenzüberschreitende Zusammenarbeit der Südtiroler Sparkasse und der Sparkasse Offenburg/Ortenau mit einer Kooperationsvereinbarung besiegelt. Im Hinblick auf die Kunden ist das Ziel der Zusammenarbeit beider Sparkassen als kompetente Ansprechpartner für Freiberufler, Privatkunden und Unternehmen nicht nur bei allen Bankgeschäften in ihren jeweiligen Heimatländern zu fungieren, sondern ihnen auch grenzüberschreitende Finanzlösungen anbieten zu können. Dabei werden Kundenanfragen in Abstimmung mit der jeweils regional zuständigen Sparkasse eng koordiniert. Die Kunden erhalten so eine umfangreiche Betreuung und Unterstützung im Rahmen ihrer Geschäfte und der besonderen Themen des jeweiligen Landes, wie zum Beispiel der Gesetzgebung und dem Steuerrecht. Beide Sparkassen öffnen ihren Kunden damit die Türen ins jeweilige europäische Partnerland.

Neue Dimension der Zusammenarbeit

Aus dieser bilateralen Kooperation ergab sich jetzt die Chance einer erweiterten grenzüberschreitenden Zusammenarbeit – eine trinationale Kooperation. Damit leisten die Südtiroler Sparkasse, die deutsche Sparkasse Offenburg/Ortenau und die französische Caisse d‘Epargne Grand Est Europe fast Pionierarbeit. Den passenden Anlass für den Start der Initiative bot der avisierte Unternehmenskauf eines Kunden. Die Finanzierung für den zukunftsfähigen Ausbau eines Unternehmens erfolgt über ein von den drei Geldhäusern gebildetes Konsortium. Der gemeinsame Kreditvertrag besiegelt die erste trinationale Kooperation europäischer Sparkassen und unterstreicht somit den Ausbau der wechselseitigen Beziehungen.

Leistung kennt keine Grenzen

Damit bündeln erstmals drei Sparkassen ihr Know-how bei einem grenzüberschreitenden Geschäft. Mit der Vereinbarung tragen die drei Sparkassen auch dazu bei, den europäischen Gedanken weiter zu stärken. In Baden-Württemberg wurde der gemeinsame Kreditvertrag in der Offenburger Sparkassen Zentrale unterzeichnet. Helmut Becker, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Offenburg/Ortenau freute sich, zum Termin den Präsidenten der Südtiroler Sparkasse Gerhard Brandstätter und von der Caisse d’Epargne Grand Est Europe als Mitglied des Vorstandes Christine Meyer-Forrler und den stellvertretenden Generaldirektor Marion-Jacques Bergthold sowie den Offenburger Oberbürgermeister und Verwaltungsratsvorsitzenden der Sparkasse Marco Steffens begrüßen zu können.

Der Präsident der Südtiroler Sparkasse, Gerhard Brandstätter, begrüßt die Zusammenarbeit: „Auch wenn wir nicht direkt an Deutschland angrenzen, so freue ich mich ganz besonders, dass die Verbindung nach Offenburg eine Beziehung mit Herz und Taten ist. Tradition und Innovation ist das Motto in Südtirol, die trinationale Kooperation wertvoll für die Sparkasse dort und ein Stück Europa“, so Brandstätter.

Aufgrund der Europawahl konnte der EU-Kommissar für Haushalt und Personal, Günther Oettinger leider nicht persönlich anwesend sein. Er war aber aus Brüssel live zugeschaltet und übermittelte die besten Wünsche zu dieser trinationalen Zusammenkunft und zur Kooperation, die laut seinen Worten aktiv genutzt und ausgebaut werden sollte, per Videoansprache.

 

Bildunterschrift

Bei der Vertragsunterzeichnung, stehend von links: Marco Steffens, Karl Bähr (stellvertretender Vorstandvorsitzender der Sparkasse Offenburg/Ortenau), Bettina Lämmel (Bereichsleiterin Grenzüberschreitende Märkte, Caisse d’Epargne Grand Est Europe), Jürgen Riexinger (Vorstandsmitglied der Sparkasse Offenburg/Ortenau). Sitzend, von links: Marion-Jacques Bergthold, Helmut Becker, Gerhard Brandstätter und Christine Meyer-Forrler.