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13 Mai 2015

Ungefähr 4 Minuten Lesen.

Sparkasse-Aktionäre genehmigen Bilanz für das Jahr 2014 Stiftung überweist 120 Mio. € als Anzahlung für Kapitalerhöhung



Die Aktionäre der Südtiroler Sparkasse haben im Rahmen der heute im Konzerthaus in Bozen abgehaltenen Gesellschafterversammlung die Bilanz des vergangenen Geschäftsjahres 2014 genehmigt. Außerdem haben die Aktionäre neue Verwaltungs- und Aufsichtsräte ernannt sowie einige Statutenänderungen verabschiedet.



Bei der heutigen Gesellschafterversammlung der Sparkasse, die im Konzerthaus in Bozen vor über 700 anwesenden Aktionären stattfand, wurde die Bilanz für das Jahr 2014 vorgestellt und genehmigt.

Hauptpunkt der Tagesordnung war die Genehmigung der Bilanz 2014, deren Entwurf vom Verwaltungsrat der Bank beschlossen worden war. Wie bereits seinerzeit mitgeteilt, verzeichnet das Geschäftsjahr 2014 einen Verlust in Höhe von 231 Millionen Euro, infolge der Rückstellungen in Höhe von über 340 Millionen Euro zur Abdeckung von Ausfallrisiken.

Neben der Bilanzgenehmigung haben die Aktionäre auch einige Statutenänderungen beschlossen, darunter die Einführung der Funktion eines Beauftragten Verwalters, die von Nicola Calabrò (der gleichzeitig Generaldirektor bleibt) ausgeübt wird, und die Vollmacht an den Verwaltungsrat zur Durchführung der Kapitalerhöhung. Letztere wird nach Erhalt der notwendigen Genehmigungen der Aufsichtsbehörden wirksam.

Die Aktionäre genehmigten auch die Vergütungspolitik 2015, die unter anderem vorsieht, dass für das laufende Jahr dem Führungspersonal, den Verwaltern und den übrigen Mitarbeitern, die „relevante“ Funktionen innehaben, keine variable Vergütungen ausbezahlt werden. Falls das Geschäftsergebnis 2015 eine bestimmte Höhe überschreiten sollte, darf hingegen ausschließlich die im nationalen Kollektivvertrag vorgesehene Betriebsleistungsprämie an das Nicht-Führungspersonal ausbezahlt werden.

Anlässlich der heutigen Gesellschafterversammlung wurden Sieglinde Fink
und Klaus Vanzi
als neue Verwaltungsräte bestellt, welche die zurückgetretenen Mitglieder Heinrich Dorfer und Andreas Sanoner ersetzen.

Nach dem Rücktritt der Aufsichtsräte Claudio Andreatta und Dieter Schramm bestätigten die Aktionäre Massimo Biasin
als Aufsichtsrat und wählten Walter Schweigkofler
als weiteres Aufsichtsratsmitglied.

Außerdem wählten die Aktionäre zu Ersatzaufsichtsräten Armin Knollseisen
und Carlo Palazzi
als Nachfolger des bisherigen Ersatz-Aufsichtsrates Massimo Biasin und der zurückgetretenen Ersatz-Aufsichtsrätin Margit Crazzolara.

„Die Gesellschafterversammlung ist der wichtigste Anlass in einem Unternehmen, bei dem Aktionäre und Unternehmensspitze zusammenkommen. Die Genehmigung der Geschäftszahlen 2014 ist zweifellos ein Ereignis, das Spuren hinterlässt, aber unsere Bank will mit diesem Schritt ein neues Kapitel aufschlagen und nach vorne blicken. Der Verwaltungsrat hat sich in seinem ersten Jahr seit seiner Ernennung einer notwendigen und wichtigen Aufgabe gewidmet, mit dem Ziel, die Bank mit einer angemessenen Risikodeckung auszustatten. Die dazu notwendigen Rückstellungen haben das Geschäftsergebnis stark beeinträchtigt, ermöglichen es aber der Bank, gestärkt in die Zukunft zu blicken. Die Gesellschafterversammlung hat auch die Vollmacht an den Verwaltungsrat erteilt, die Kapitalerhöhung in die Wege zu leiten. Diese kann die voraussichtlich im zweiten Halbjahr 2015 durchgeführt werden, nachdem wir die erforderlichen Genehmigungen von Seiten der Aufsichtsbehörden erhalten haben“,
erklären Präsident Gerhard Brandstätter
und Vize-Präsident Carlo Costa
und fügen hinzu:
„Heute hat die Stiftung Südtiroler Sparkasse, nachdem sie die Genehmigung von Seiten des Wirtschafts- und Finanzministeriums erhalten hat, einen ersten Betrag in Höhe von 120 Millionen Euro überwiesen, als Anzahlung für die Kapitalerhöhung. Die Einzahlung erfolgte im Sinne eines Beschlusses der Stiftung, der eine Teilnahme an der Kapitalerhöhung mit einem Betrag von bis zu 200 Millionen Euro vorsieht. Diese erste Anzahlung zeigt einerseits, dass die Stiftung ihre Rolle verantwortungsvoll ausfüllt, indem sie rasch und überzeugt handelt, andererseits ermöglicht sie dadurch, die vom Geschäftsergebnis 2014 geschmälerten Kapitalkennzahlen wieder zu stärken. Es handelt sich um ein starkes Signal, das auch allen übrigen Aktionären Vertrauen gibt,“
betonen Präsident Brandstätter und Vize-Präsident Costa.

„Wir sind für den Neustart gerüstet; wir verfügen über Rückstellungen zur Abdeckung von Kreditrisiken, die im Verhältnis jenen der vorsichtigsten Banken in Italien entsprechen. Wir arbeiten derzeit daran, den neuen Strategieplan zu ergänzen, und planen, diesen innerhalb der nächsten zwei Monate vorzustellen. Die Bank hat jedenfalls bereits im ersten Quartal 2015 neue Produkte mit interessanten Neuheiten lanciert; vor allem im Vermittlungsgeschäft haben wir hervorragende Ergebnisse erzielt, welche die bereits guten Ergebnisse des Vorjahres übertreffen. Wir arbeiten daran, um die zentralen Strukturen schlanker und somit effizienter zu gestalten. Die „neue“ Sparkasse, so wie wir sie uns vorstellen, wird eine modernere Bank sein, die aktiv auf die Bedürfnisse der Kunden eingeht. Der Erneuerungsprozess stellt eine große Herausforderung dar, aber wir rechnen damit, diese zu meistern, um so schnell wie möglich zu einer, auch mittel- bis langfristig gesehen, gesunden Ertragsfähigkeit zurückzukehren“,
erklärt Generaldirektor Nicola Calabrò.

Sparkasse – Übersicht über die wichtigsten Daten 2014

Volumenszahlen

31.12.2014

31.12.2013

Brutto-Ausleihungen 1)

€ mrd

6,49

6,65

Netto-Gesamtausleihungen

€ mrd

5,91

6,52

Direkte Einlagen 2)

€ mrd

6,66

6,51

Indirekte Einlagen 3)

€ mrd

2,37

2,29

Ertragszahlen

31.12.2014

31.12.2013

Gesamterträge

€ mio

222,1

235,9

Gesamtkosten 4)

€ mio

(155,7)

(160,1)

Risikovorsorge (RV)

€ mio

(343,7)

(123,6)

Gewinn / Verlust

€ mio

(231,1)

(37,8)

Ratios

31.12.2014

31.12.2013

Cost/Income Ratio (CIR) 5)

70%

68%

RV notleidende Kredite

61%

55%

RV festgef. Forderungen

24%

16%

RV Problemkredite

43%

32%

1) abzüglich des Schatzamtsdienstvertrages mit der Autonomen Provinz Bozen – Südtirol

2) abzüglich der Einlagen von institutionellen Anlegern

3) abzüglich der in Depots liegenden Aktien der Bank

4) Kosten abzüglich der Rückstellung für den „Solidaritätsfonds” (23,5 Millionen Euro), weil einmalig.
5) Koeffizient Kosten abzüglich der Rückstellung für den „Solidaritätsfonds” (23,5 Millionen Euro), weil einmalig.